Großer Gobelin aus der Serie „La Tenture Chinoise“ nach Johann Bernhard Fischer von Erlach

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Christian Eduard Franke Antiquitäten GmbH

Beschreibung

Aubusson, um 1740

Wolle und Seide in schön erhaltener Farbigkeit.

Die Kartonvorlage zu dieser Tapisserie stammt von Jean-Joseph Dumons (1687-1779), der 1731 als „Peintre au Service du Roi“ nach Aubusson berufen wurde.

Dank seiner einfallsreichen Entwürfe überwand die Königliche Manufaktur ihre kreative und wirtschaftliche Krise.

Bei den chinesischen Tempeln und Pagoden übernahm Dumons die Vorlagen von den Kupferstichen aus dem „Entwurff Einer Historischen Architectur“ von Johann Bernhard Fischer von Erlach, erschienen 1725 in Leipzig.

Dumons ersann für diesen Gobelin eine fantasievolle, paradiesische Landschaft mit üppiger, exotischer Flora und Fauna, im Zentrum steht auf einer Felsgrotte ein der Pagode von Sinkicien nachempfundener Tempel.

Provenienz: Sammlung des Aachener Unternehmers Franz Monheim (1891-1969).

Höhe 284 m, Breite 613 cm.

Göbel, Wandteppiche, 1. Teil Bd. 2: Die Niederlande, Leipzig 1923, Tafel 459 und 2. Teil Bd. 2: Die romanischen Länder, Leipzig 1928, Tafel 277. Gray Bennett, Five Centuries of Tapestry, San Francisco 1992, Kat.-Nr. 86.v

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