Marmorskulptur einer Tänzerin

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Christian Eduard Franke Antiquitäten GmbH

Beschreibung

Joseph von Kopf, um 1860

Weißer Marmor. Am Sockel signiert „J. Kopf R.“

Auf ovaler, gekehlter Plinthe stehende, tanzende junge Frau, gekleidet in einen über Kopf und Schultern geschlagenen Umhang, der ihr in weiten, bewegten Falten um Hüfte und Beine schwingt, jedoch gleichzeitig den Blick auf die unter ihm verborgenen Konturen freigibt.

Kopf setzte hier das Spiel von Verhüllung und gleichzeitiger Nacktheit des weiblichen Körpers in einer aufregenden und reizvollen Darstellung um.

Eine größere Ausführung fertigte Joseph v. Kropf für den russischen Hof, diese hat sich in den Sammlungen der Eremitage erhalten.

Für seine realistischen Büsten wurde Joseph von Kopf (Unlingen 1827-1903 Rom) von Auftraggebern aus Adel und Bürgertum gleichermaßen geschätzt.

Er gilt als einer der bekanntesten Künstler des deutschen Kaiserreichs und war der erste Bildhauer, dem Kaiser Wilhelm I. für mehrere Portraitbüsten Modell saß.

1874 erbaute ihm Großherzig Friedrich I. in Baden-Baden ein Atelier, in dem er in den Sommermonaten reiche und prominente Kurgäste portraitierte.

Höhe 68 cm.

Thieme/ Becker, Allgemeines Lexikon der bildenen Künstler, Bd. 21, S. 294-295.

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