Museale Mondsichelmadonna - Nürnberg - um 1500

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Christian Eduard Franke-Landwers Christoph Freiherr von Seckendorff

Beschreibung

Lindenholz.

In gerader Haltung trägt die auf der Mondsichel stehende Muttergottes das Jesuskind auf ihrem linken Arm vor der Brust und stützt es mit ihrer Rechten. Der Apfel in seiner Hand nimmt als Symbol des Sündenfalls seinen späteren Tod am Kreuz für die Erlösung der Menschen vorweg. Dem gesenkten, in sich gekehrten Blick im feinen Gesicht der Madonna steht das zart lächelnde, rundliche Kindergesicht mit aufmerksam die Welt betrachtenden Augen gegenüber.

Die Virtuosität der Schnitzerei, die bewegten Falten im geschlossenen Umriss der Figur und die feinen Züge der Skulptur geben wichtige Hinweise auf die Entstehung der Madonna im Umfeld des berühmten Nürnberger Bildhauers Veit Stoss (1447-1533). Vergleichbar mit der hier gezeigten Skulptur ist die Hausmadonna von der Fassade seines Wohnhauses in der Nürnberger Wunderburggasse, die heute im Germanischen Nationalmuseum gezeigt wird. (Inv. PL.0 217).

Höhe 126 cm.

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