Seltener Traubenpokal - Hans II. Weienmayr, Augsburg um 1620

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Christian Eduard Franke-Landwers Christoph Freiherr von Seckendorff

Beschreibung

Silber vergoldet. Gemarkt mit Beschauzeichen Augsburg für 1618-1622, Meistermarke Hans II. Weienmayr (um 1588 – 1630) sowie Tremolier-strich. Trauben- oder auch Ananaspokale waren im 16. und 17. Jahrhundert als repräsentatives Trinkgefäß von außergewöhnlicher Form sehr beliebt und in den Goldschmiedeordnungen vieler Städte als Meisterstück vorgeschrieben. Die nach außen getriebenen Buckel der Kuppa greifen am Rand des Deckels ineinander, durchbrochene Volutenspangen mit kleinen Tierköpfen sowie filigranes Blattwerk zieren den schlanken Schaft und ein „Schmeck“ genannter Blumenstrauß aus dünnem Silberblech bekrönt den Deckel. Vergleichbare Aufträge Weienmayrs werden in der Rüstkammer des Kreml-Museum in Moskau und im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe aufbewahrt.

 

Höhe 27 cm, Gewicht 260 g.

Seling, Die Kunst der Augsburger Goldschmiede, München 1980, Nr. 280, 1043.

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