Seltenes, frühbarockes Minnekästchen

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Kunsthandwerk

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Christian Eduard Franke Antiquitäten GmbH

Beschreibung

Nürnberg, um 1600      

Signiert „M M“ für Michel Mann.

Das kleine, truhenförmige Kästchen auf Kugelfüßen ist aus Messing mit der originalen Feuervergoldung, die durchbrochenen und gravierten Eckleisten haben Reste von Versilberung.

Sowohl der Deckel als auch die Längs- und Schmalseiten sind außerordentlich fein graviert mit Edelmännern und -damen in Rundbogenfeldern, typisch ist das Scheinschlüsselloch an der Front.

Das eigentliche Schlüsselloch für den originalen, zierlichen, dreipassigen Hohlschlüssel findet sich auf dem Deckel.

Den Boden ziert ein Bildfeld mit einem springenden Hund.

Derlei kunstvolle Miniaturtruhen waren seit dem frühen 17. Jahrhundert begehrte Kunstkammerobjekte.

Die Kästchen der Brüder Michel und Conrad Mann, tätig als Büchsenmacher und Kunstschlosser in Nürnberg, Fürth und Augsburg sind wegen ihrer feinen Gravuren und den aufwendig gearbeiteten Schlössern an den Deckelinnenseiten bis heute besonders beliebt.

Aus fränkischem Adelsbesitz.

Höhe 4,8 cm, Breite 7,3 cm, Höhe 5 cm.

Berger, Prunk-Kassetten. Meisterwerke aus der Hanns Schell Collection, Graz 1998, S. 117-138.

Pall, Versperrbare Kostbarkeiten, Graz 2006, Kat.-Nr. 26 u. 28.

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