Sitzender Akt - Leopold Fleischhacker, um 1925

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Christian Eduard Franke-Landwers Christoph Freiherr von Seckendorff

Beschreibung

Fleischhacker (Felsberg/Hessen 1882-1955 Uccle/Belgien) besuchte von 1897-1902 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf und von 1903-1905 die Kunstakademie Berlin. Er schuf vornehmlich Portraits, Monumental- und Denkmalplastiken sowie Grabmale in Stein, Gips oder Bronze. Als Jude wurde er jedoch 1933 nicht in die Reichskammer der bildenden Künste aufgenommen und konnte damit nur noch für jüdische Auftraggeber arbeiten, 1938 emigrierte er mit seiner Frau Lotte nach Belgien. Fleischhacker schuf mit diesem kauernden Akt einen kräftigen, muskulösen weiblichen Körper, der auch in nachdenklicher Haltung Selbstbewusstsein und Stolz ausstrahlt.

Bronze, bezeichnet „L. Fleischhacker“.

 

Höhe 38,5 cm.

Thieme/Becker, Bd. 12, S. 86-87.

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