Terrakotta-Behältnis als Grabbeigabe - Niger 3.-16. Jahrhundert

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Christian Eduard Franke-Landwers Christoph Freiherr von Seckendorff

Beschreibung

In der im Nordwesten Nigers und den angrenzenden Regionen Burkina Fasos lebenden Kultur der Bura-Asinda-Sikka wurden Urnen aus Terrakotta mit Kleidungsstücken und Andenken aus dem Besitz des Verstorbenen gefüllt und mit der Öffnung nach unten dem Grab beigelegt.

Dieses traditionelle Ritual demonstriert den Glauben des Volkes an die Fortdauer des Lebens über den Tod hinaus. Bei Feldarbeiten entdeckten Bauern erstmals 1975 die länglichen Gefäße, von denen viele einen ähnlichen, charakteristischen Kopf aufweisen.

Typisch sind die Augen in Form von Kaffeebohnen, die markante, gerade Nase und der leicht geöffnete, stilisierte Mund. Besonders aufwändig sind bei dem hier gezeigten Behälter die Verzierungen der Wandung mit linear eingedrückten Kerben und Noppen. Das Alter des Gefäßes wurde 1999 durch eine Thermolumineszenz-Analyse bestätigt.

Höhe 94 cm.

Schaedler, Erde und Erz – 2500 Jahre Afrikanische Kunst aus Terrakotta und Metall, München 1997, S. 70 ff.

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